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Rezension: Die Kosmische To-do-Liste

Lesedauer: 3 Minuten
Buchtitel: Die Kosmische To-do-Liste: 7 universelle Prinzipien für ein sinnerfülltes und glückliches Leben.
Lesesterne:***** (5 von 5 Sternen)
Autoren:Aljoscha Long und Ronald Pierre Schweppe
Rezensentin:Barbara Nobis

Laut der »Kosmischen To-do-Liste« will das Universum uns glücklich sehen

To-Do-Listen haben eine gute und eine schlechte Seite. Einerseits helfen sie uns, den Alltag zu organisieren und unsere Ziele zu erreichen. Andererseits geben sie uns manchmal das Gefühl, in einem Hamsterrad festzustecken. Als wäre das nicht genug, erschien im November ein Buch über jene Aufgaben, mit denen das Universum an uns herantritt. Noch eine Liste? Dazu noch eine »Kosmische To-do-Liste«? Was bitte schön will denn der Kosmos von mir? 

Mit dieser Frage beginnt das Buch über die 7 universellen Prinzipien für ein glückliches Leben. Aha! Der Kosmos will uns also als glückliche Geschöpfe sehen. Was verraten uns die Autoren sonst noch am Beginn ihres Buches?  Mache nicht nur dich selbst, sondern auch diese Welt zu einem besseren Ort. Ok. Verstanden. Und was muss ich tun? 

Das Buch »Die Kosmische To-do-Liste« von Aljoscha Long und Ronald Schweppe präsentiert 7 universelle Prinzipien für ein sinnerfülltes und glückliches Leben .
Die Kosmische To-do-Liste: Eine Buchkritik von Barbara Nobis

Auf der kosmischen To-do-Liste stehen unter anderem Authentizität und Achtsamkeit

Punkt 1 der himmlischen Bucket-List lautet: Werde, wer du bist. Es geht darum, die eigenen Werte herauszufinden, die Herzensziele zu klären und sein authentisches Selbst zu leben. Um eine Ahnung von ihrem wahren Naturell zu bekommen, wird den Leser/-innen geraten, die Haus(Aufgaben) des ersten Kapitels zu bearbeiten.  Darüberhinaus illustrieren kurze Weisheitsgeschichten das Lernziel »zu einem authentischen Lebensstil finden«. 

Punkt 2 und 3 auf dem Weg ins Glück? Entdecke die Achtsamkeit und lade das Schöne, Wunderbare und Gute in deine Welt ein. Füttere den weißen Wolf, beziehungsweise lenke deine Aufmerksamkeit auf das Gute, die Dankbarkeit und die Freundlichkeit. Warum? Die Dinge, auf die wir uns fokussieren, stärken wir in uns. In den nächsten Kaptiteln raten die Autoren dazu, sich durch Mitgefühl mit anderen Menschen zu verbinden, Gelassenheit zu üben und vor allen Dingen – zu lachen! Lache über dich selbst und all die grotesken Begebenheiten in deinem Leben. 

Das Buch enthält leicht nachvollziehbare Übungen und Tipps für mehr Positivität

In allen Kapiteln findet der Leser beziehungsweise die Leserin einige leicht nachvollziehbare Übungen. Hierzu zählen etwa eine Anleitung zur Herzmeditation oder ein Bodyscan. Generell gilt: Für jedes vorgestellte mögliche Problem gibt es eine passende Übung: Du leidest unter deinem Grübeln? Sage STOPP und richte deine Gedanken bewusst auf etwas Schönes. Schau in den Himmel! Spüre deinen Atem oder denke an deinen letzten Urlaub. Wichtig ist allein, dass du virtuell ein Stück zur Seite trittst, um Abstand von den klebrigen Negativ-Gedanken zu bekommen. Die Ad-hoc-Übungen machen Lust auf mehr – und möglicherweise ist dies auch beabsichtigt. Aljoscha Long hat nämlich so einige Bücher publiziert. Diese beziehen sich beispielsweise auf das Mitgefühl,  die Achtsamkeit, die Freude, die Gelassenheit und die Spiritualität. 

Das aufwändig gestaltete eBook verweist auf weitere Bücher des Autorenteams

Insofern liest sich »Die kosmische To-do-Liste« ein wenig wie ein  marketingkonformer Appetithappen: Diejenigen, die tiefer in eines der Themen einsteigen möchten, werden am Ende des Buches direkt auf weitere Publikationen der Autoren aufmerksam gemacht. Dennoch hat der im November 2020 erschiene Titel seine Berechtigung: Die vom Buddhismus inspirierten Weisheiten und Übungen sind eine wohltuende Lektüre, ein leicht lesbares Mutmach-Buch mit vielen sofort anwendbaren Tipps. 

Besonders gut gefallen haben mir zudem die Illustrationen sowie der aufwändige Buchsatz des Titels  »Die kosmische To-do-Liste«. Vor allem bei den eBooks gibt es noch viele Publikationen, die wohl aus Kostengründen mit einem weniger ansprechenden Layout auskommen müssen. 

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